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Intrusion Detection System (IDS)
Firewalls dienen ausschliesslich dazu den Zugriff auf ein zu
sicherndes Netz zu beschränken und ggfs. einen externen Angreifer
abzublocken. Auch nicht öffentliche Dienste, die mittels Firewall und VPN geschützt sind, haben eine Schwachstelle, da unterstellt wird, dass alle User hinter der Firewall so genannte "Trusted User" sind. Primär wird nämlich angenommen, dass alle Zugriffe aus dem Internet von "untrusted Users" erfolgen. Erst wenn gemäss der Sicherheitspolitik der externe Anwender ordnungsgemäss seine Identität nachweist, wird er als "trusted User" anerkannt und erhält den von der Security Policy definierten Zugriff auf die Netzwerkressourcen. Firewalls bieten somit keinen ausreichenden Schutz vor Angriffen, die durch Schwachstellen im eigenen Unternehmen initiiert werden.
Funktion eines IDS
Intrusion Detection erlaubt es, hinter Firewalls eine weitere
Sicherheitslinie zu ziehen, die weitergehende Fragestellungen der
Unternehmenssicherheit beantwortet:
Um den Datendurchsatz am Messpunkt nicht zu beeinflussen arbeiten die Sensoren passiv, was bei Überlastung dazu führt, dass Datenpakete ungeprüft vorbei strömen können. Deshalb muss auch hier besonderes Augenmerk auf die Auswahl von Hardware- und Systemkomponenten gelegt werden. Ein weiterer entscheidender Faktor bei der Konfiguration der Sensoren ist die richtige Aufgabenverteilung. Auf dem IDS Server wird dabei ein der Sensorposition entsprechendes Regelwerk definiert, welches im wesentlichen aus Signaturen bekannter Einbruchsversuche besteht, aber auch frei definierbare Regeln gemäss erarbeiteter Sicherheitsrichtlinien enthalten kann. Ein Intrusion Detection System besteht mindestens aus drei Hauptkomponenten: 1. Datenanalyse:
Das Datenanalysesystem überprüft und analysiert alle Daten.
Dabei wird versucht im Datenstrom Muster bekannter Angriffsmethoden zu
finden. Dies bedeutet, es muss bekannt sein, worauf dieser Angriff
basiert (z.B. falsche Paketgrösse). 2. Anomalieerkennung: Die Anomalieerkennung versucht vorauszusagen, welche Folgen ein Angriff haben wird. Es wird also ein bestimmtes abnormales Systemverhalten erwartet. Solche Systeme betrachten bestimmte Systemabfolgen als normal. Entdeckt dieses System den Beginn einer bestimmte Ereignisabfolge, so erwartet es die restlichen dafür benötigten Ereignisse. Erfolgen diese "normalen" Ereignisse nicht, so wird von einem abnormalen Systemverhalten ausgegangen und eine entsprechende Alarmmeldung erfolgt. Auf diese Weise können selbst unbekannte Angriffe noch entdeckt und abgeblockt werden. 3. Ereignisdarstellung: Dieses Komponente bereitet die Analyseergebnisse auf, ermittelt Statistiken und gibt sie benutzergerecht aus. Unsere Dienstleistungen
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